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Schritt-für-Schritt-Anleitung für Content, der für NLP und SEO optimiert ist

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SaaS Hackers
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B2B Digital Marketing ist ein Teilbereich des Digital Marketings. Der Fokus liegt auf dem Marketing für andere Unternehmen statt für Verbraucher. Es gilt oft als der weniger spannende Teil des Digital Marketings, bietet aber einen deutlich differenzierteren und strategischeren Ansatz, der zu manchen Menschen besser passt.

Wenn Sie über den Einstieg ins B2B Digital Marketing nachdenken oder gerade erst Ihre Laufbahn im Digital Marketing begonnen haben und in einem Unternehmen arbeiten, das an andere Unternehmen verkauft, soll Sie dieser Leitfaden unterwegs unterstützen.

Er wurde von B2B-Digital-Marketing-Experten verfasst, die jahrzehntelange Erfahrung aus B2B-Digital-Marketing-Agenturen, B2B-SaaS-Start-ups und großen B2B-Unternehmen mitbringen. Sie sind hier also in guten Händen!

Qualifikationen im Digital Marketing: Braucht man sie?

Digital Marketing ist eine sehr schnelllebige Branche. Getrieben und unterstützt von zahlreichen Marketing-Tools und Plattformen wie Social Media verändert sie sich ständig. Bei der Weiterbildung Schritt zu halten, ist sehr schwierig. Manche greifen zu Digital-Marketing-Kursen und Qualifikationen wie denen des Chartered Institute of Marketing (CIM) im Vereinigten Königreich. Aber lohnen sie sich, und braucht man sie?

Die Kosten von „Chartered“-Kursen im Digital Marketing

„Charter“ stammt vom lateinischen „charta“, was „Papier, Karte oder Landkarte“ bedeutet. Als Substantiv bezeichnet „charter“ ein schriftliches Dokument, das die Rechte und Pflichten eines Unternehmens oder einer Organisation festhält (oder gewissermaßen abbildet), in früheren Zeiten sogar die einer Stadt oder einer ganzen Kolonie. Kurz gesagt: Es ist ziemlich altmodisch.

In vielen Branchen, etwa im Rechnungswesen, hat der Titel „Chartered“ ein hohes Ansehen. Wer jemanden für Finanzen und Buchhaltung einstellen möchte, sucht in der Regel einen „Chartered Accountant“.

Sie können auch ein „Chartered Marketing Professional“ werden. Im Digital Marketing hat dieser Titel allerdings weniger Gewicht. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Digital Marketing entwickelt sich zu schnell, als dass Institutionen Lehrgänge dafür aufbauen und anbieten könnten. Anders als etwa das Rechnungswesen bleibt es nicht konstant.
  • Digital Marketing kann jeder ausüben, und das Risiko für ein Unternehmen ist dabei deutlich geringer.
  • Im Digital Marketing gibt es nicht die eine Lösung oder den einen besten Weg. Es ist kreativer und damit offener für Interpretation.

Eine der Hürden auf dem Weg zum Chartered Marketer sind die Kosten und teilweise die Voraussetzung, bereits einen Bachelorabschluss zu haben.

Kostenlose Digital-Marketing-Kurse

Im Grunde alles, was Sie lernen möchten, können Sie sich kostenlos online erarbeiten. Im Internet gibt es Tausende Videos und Artikel zu jedem erdenklichen Thema, auch zum Digital Marketing.

Günstige Kurse auf Websites wie Udemy sind eine gute Alternative zu Kursen für mehrere Tausend Euro und geben Ihnen zugleich etwas mehr Struktur als eine zufällige Suche im Internet.

B2B Digital Marketing lernen: Unterschiede zu B2C

B2B Digital Marketing unterscheidet sich vom B2C-Marketing. Die meisten Menschen kommen schon in jungen Jahren mit B2C-Marketing in Berührung, zum Beispiel durch Kinderspielzeug. Das sind alles B2C-Marken und B2C-Marketingkampagnen.

Anders als mit B2C-Marketing kommen die meisten Menschen erst mit B2B Digital Marketing in Kontakt, wenn sie selbst in einem Unternehmen arbeiten. Dann merkt man, dass ein Unternehmen Tools und Dienstleistungen nutzt, um zu funktionieren, etwa Buchhaltungssoftware oder Büroflächen. Deshalb ist B2B Digital Marketing etwas differenzierter: Wie man an ein Unternehmen statt an eine Einzelperson verkauft, lernt man nicht intuitiv.

Ein typischer Fehler junger B2B-Marketer ist, das anzuwenden, was sie aus ihrer Kindheit und Jugend kennen, und B2C-Taktiken wie Influencer Marketing und stark auf Social Media ausgerichtete Strategien zu übernehmen.

Auch wenn Influencer Marketing und Social-Media-Marketing im B2B oft ihren Platz haben, ist ihr Gewicht im Vergleich zu anderen Marketingstrategien deutlich geringer.

Hier sind einige gute Ressourcen für den Einstieg ins B2B Digital Marketing:

Erfahrung: Learning by Doing

Eine der gängigsten Methoden, Digital Marketing zu lernen, ist, einfach loszulegen. Jeder kann eine Website oder einen Blog aufsetzen und Digital-Marketing-Strategien ausprobieren, um die Sichtbarkeit im Netz zu verbessern.

So sammeln Sie Erfahrung im Digital Marketing:

Erfahrung zu sammeln, gehört zu den schwierigsten Dingen am Anfang der Karriere. Hier einige Tipps dafür:

Tipp 1: Bauen Sie Ihre eigene Website:

Das Großartige am Digital Marketing ist, dass jeder mitmachen kann: Mit Tools wie WordPress oder Wix lässt sich eine eigene Website für wenig oder gar kein Geld erstellen. Bauen Sie eine Website zu einem Thema auf, das Sie interessiert, und üben Sie, Inhalte zu schreiben und organisch Traffic aufzubauen.

Tipp 2: Bieten Sie Leistungen kostenlos an

Eine weitere gute Möglichkeit, durch Praxis zu lernen, ist es, Digital-Marketing-Leistungen kostenlos anzubieten. Das kann etwa bedeuten, die Website von jemandem zu betreuen oder bei der Suchmaschinenoptimierung zu helfen.

Tipp 3: Schauen Sie sich TikTok- & YouTube-Videos an

Das verschafft Ihnen zwar keine Erfahrung, ist aber eine gute Möglichkeit, sich weiterzubilden. So treten Sie im Vorstellungsgespräch oder bei der Selbstständigkeit selbstbewusster mit Ihren Fähigkeiten auf.

Tipp 4: Steigen Sie als Praktikant in einer Digital-Marketing-Agentur ein

Digital-Marketing-Agenturen gehören zu den besten Orten, um Digital-Marketing-Wissen und -Erfahrung zu sammeln. Dort sind Sie von bezahlten Profis umgeben, die von Unternehmen damit beauftragt sind, deren Digital-Marketing-Strategien umzusetzen.

Selbstvertrauen in Ihr Digital-Marketing-Wissen gewinnen

Um im Digital Marketing an die Spitze zu gelangen, ist es sehr wichtig, irgendwann so viel Vertrauen in das eigene Wissen zu haben, dass Sie bei der Umsetzung nicht mehr auf andere schauen müssen.

Viele Menschen, selbst sehr erfolgreiche Geschäftsleute, sprechen immer wieder vom Impostor-Syndrom, bei dem man ständig an den eigenen Fähigkeiten zweifelt. Das kann gesund sein, weil es dazu anhält, sich stets weiterzubilden und zu verbessern. Doch irgendwann müssen Sie anerkennen, was Sie erreicht und gelernt haben. Das befähigt Sie, in Ihrem Fachgebiet zur Führungskraft zu werden.

Generalist oder Spezialist im Digital Marketing

Irgendwann haben Sie die Möglichkeit, entweder Spezialist oder Generalist zu werden, oder, wie manche es nennen, ein T-Shaped Marketer. Das ist eine persönliche Vorliebe, doch die Spezialisierung im Digital Marketing hat Vor- und Nachteile.

Wer sich auf einen bestimmten Bereich des Digital Marketings spezialisiert, etwa SEO, Content Marketing oder Social-Media-Marketing, kann dort zum Experten werden. Als Experte entwickeln Sie tieferes Wissen und mehr Fähigkeiten, was Sie für Arbeitgeber wertvoller und attraktiver machen kann. Außerdem arbeiten Sie durch die Spezialisierung effizienter, weil Sie mit den Techniken und Tools immer vertrauter werden.

Der Vorteil eines „Generalisten“ liegt darin, dass er über breites Wissen und viele Fähigkeiten verfügt. Das macht ihn anpassungsfähiger und befähigt ihn, komplexe Probleme zu lösen. Zudem haben Generalisten oft breitere Netzwerke und mehr Kontakte, was die Jobsuche erleichtern kann.

Was zu Ihnen passt, merken Sie in der Regel nach einigen Jahren im Beruf. Vielleicht interessiert Sie ein bestimmter Bereich wie Paid Advertising oder SEO besonders, oder Sie möchten lieber breites Praxiswissen in vielen verschiedenen Bereichen haben.

Es stimmt, dass Generalisten aufgrund ihres Wissens eher zu Management- und Führungspositionen tendieren. Aber auch Spezialisten können Führungspositionen übernehmen, wenn sie das möchten. In Agenturen können Sie sehr gut Spezialist sein und zugleich Führungskraft werden, da Sie möglicherweise ein großes Team von Spezialisten leiten.

Wo anfangen?

Aber wo fangen Sie nun an? Für den Einstieg ins B2B Digital Marketing gibt es nicht den einen besten Weg. Jeder findet in seiner Laufbahn einen anderen Weg, also machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie glauben, nicht das Richtige zu tun. Entscheidend ist, weiterhin lernhungrig zu bleiben und Ihre Leidenschaft oder Ihr Interesse innerhalb des Berufsfelds zu finden. Alles Weitere ergibt sich dann von selbst.

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